30.03.2020

Gedanken rund um Corona 

willyBLOGGT | Vol. 1:

Die Welt steht am Abgrund. Aber mir geht es gut.

 


Die Welt steht am Abgrund. Aber mir geht es gut. Ich frage mich, ob man das sagen darf. Ich frage mich sogar, ob man das überhaupt nur denken darf. Es hat, ehrlich gesagt, nicht lange gedauert, bis ich darauf eine Antwort hatte. Und die lautet: Ja, man darf. Man muss es sogar! Warum? Lasst es mich mit einer Gegenfrage beantworten. Was, um Himmels willen, wäre dann die Alternative? Mir einzureden, dass es mir auch scheiße geht? Mich auch von dem Corona-Mist runterziehen lassen? Was würde das bewirken?

Ich würde alle, die um mich herum sind, mit in die Trostlosigkeit des Seins reißen. Ich würde einstimmen in den Chor der Fatalisten und Depressiven. Das Drecks-Virus können wir nur bekämpfen, wenn wir kämpfen. Habt Ihr schon mal einen erfolgreichen Kämpfer gesehen, der in sich gesunken, mit hängenden Schultern und gesenktem Haupt in die Schlacht gezogen ist? Ganz bestimmt nicht!

Also: Das ist mit Sicherheit keine Option! Das heißt im Umkehrschluss: Wir müssen aus der Schockstarre raus und wieder die Drehzahl hochfahren. Wir müssen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unsere Kolleginnen und Kollegen, Nachbarn, Freunde und Familienmitglieder wieder motivieren, notfalls antreiben. Wir müssen nach vorne schauen, die „Nach-Corona-Zeit“ in den Blick nehmen. Kreativ werden, Pläne schmieden, Dinge vorantreiben. Und zwar so, als hätte es kein Gestern gegeben.

Erst heute hatte ich ein Meeting mit einem Kunden. Nach dem anfänglichen Jammern über das Hier und Jetzt hat das Gespräch einen eigentümlichen Twist genommen. Es ging um ein Bauprojekt, das noch in einem frühen Planungsstadium ist. Ich habe ganz bewusst das Gespräch nicht mit den aktuellen Widrigkeiten begonnen, sondern dem Bauherrn die computeranimierte Vision des fertigen Hauses gezeigt. Eine dreidimensionale Abbildung des Schönen. Und ganz plötzlich ist eine „vierte“ Dimension dazu gekommen: die Zuversicht und die Freude auf das Morgen. Das ist das, was ich meine! Und deshalb geht es mir auch gut!

Liebe Freunde, ich werde zukünftig an dieser Stelle immer wieder meine ganz persönlichen Erfahrungen mit und meine Gedanken zur Krise zum Besten geben. Geschichten und Erfahrungen, die mir Mut machen – und Euch vielleicht auch. Gerne könnt Ihr das weiterverbreiten, kommentieren, kritisieren. Alles, nur bitte nicht ignorieren  :-) !

Bleibt gesund und kreativ!

Euer Willy


Willy Schredl beschäftigt in seinem Planungsbüro für Haustechnik 22 Mitarbeiter*innen und ist das, was man gemeinhin das Rückgrat der Wirtschaft nennt – ein Mittelständler. Privat ist er ein passionierter Rennradfahrer, engagiert sich bei der Fürther Tafel, ist in einem Kirchenvorstand und betrachtet den Ronhof als sein zweites Wohnzimmer :-). Und warum jetzt das Bloggen? Weil es ihm ein Bedürfnis ist. Weil er seine Gedanken zu dem einen oder anderen Thema teilen und diskutieren will. Mehr nicht!

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Kommentare

04.04.2020, 16:16

Vielen Dank für deine beiden Bloggs... eine Wohltat, es ist genau was wir brauchen - Zuversicht, Optimismus, Vertrauen und nicht Panik, Ängste, Hysterie

01.04.2020, 20:32

Vielen Dank - ein echter Lichtblick

01.04.2020, 08:59

Sehr schön geschrieben.... freu mich schon auf dein nächsten blogg......

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